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(Pocket-lint) - Qualcomm hat den Deckel auf die nächsten Chipsätze gelüftet, die wahrscheinlich in den nächsten ein bis zwei Jahren fast alle Wear OS Smartwatches antreiben werden. Diese Plattformen, Snapdragon W5 Gen 1 und W5+ Gen 1 genannt, bringen ein völlig neues Chipsatzdesign mit sich, das zu einer besseren Akkulaufzeit und einer höheren Leistung führen wird.

In den westlichen Märkten wird es wahrscheinlich der W5+ Gen 1 sein, den wir in den meisten unserer Google-betriebenen Handgelenk-Gadgets sehen. Diese Plattform verfügt über eine primäre Quad-Core-CPU und einen ständig eingeschalteten Co-Prozessor, der wichtige Funktionen ausführen kann, ohne die stromintensivere CPU nutzen zu müssen.

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Die Haupt-CPU besteht aus vier Kernen im 4-nm-Prozess - ein großer Fortschritt gegenüber den 12-nm-Kernen der Vorgängerversionen -, was bedeutet, dass selbst die Funktionen, die den leistungsstärkeren Prozessor benötigen, weniger Batteriesaft verbrauchen.

Das bedeutet auch, dass Animationen und Reaktionen auf dem Bildschirm der Uhr flüssiger und reaktionsschneller sein sollten als zuvor. Qualcomm gibt an, dass die Geschwindigkeit des Snapdragon Wear 4100 (des aktuellen Smartwatch-Chipsatzes) um das Doppelte gesteigert werden kann.

QualcommSnapdragon Wear Foto 2

Der Chipsatz verfügt auch über einen leistungsfähigeren Grafiktreiber, so dass Sie fortschrittlichere Watchfaces mit in Echtzeit animierten 3D-Grafiken sowie 3D-Karten, Navigation und flüssige Videowiedergabe sehen werden - für diejenigen, die tatsächlich Videos auf ihren Handgelenken anschauen.

Eine entscheidende Neuerung ist, dass - im Gegensatz zu früheren Versionen - sowohl die Audio- als auch die Bluetooth-Steuerung in den energieeffizienteren Always-on-Coprozessor verlegt wurden.

Für den Endbenutzer bedeutet dies, dass er Benachrichtigungen von seinem Telefon erhalten kann, ohne dass die leistungsstärkere CPU eingeschaltet sein muss. Das wiederum bedeutet, dass weniger Akku verbraucht wird.

Der Co-Prozessor führt auch den Beschleunigungssensor, das Gyroskop und die auf der Herzfrequenz basierenden Algorithmen aus, so dass bei der ganztägigen Bewegungs- und Schlafüberwachung weniger Strom verbraucht wird.

Um wie viel längere Akkulaufzeit handelt es sich also genau? Laut Qualcomm zwischen 30 und 60 Prozent, je nach Nutzer.

Ein Uhrenmodell mit einem 300-mAh-Akku könnte mit dem W5+ Gen 1 eine Akkulaufzeit von bis zu 43 Stunden erreichen, während es mit dem aktuellen Snapdragon Wear 4100 nur etwa 28 Stunden sind.

Ein 450-mAh-Akku hält 54 Stunden durch (gegenüber 36 Stunden beim aktuellen Chipsatz), und ein 600-mAh-Akku hält 72 Stunden durch (gegenüber 48 Stunden beim aktuellen Chipsatz).

QualcommSnapdragon Wear Foto 3

Damit kann das Gerät zwar nicht ganz mit der Huawei Watch oder Garmin mithalten, aber es ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber den aktuellen WearOS-Modellen, und diese Messungen wurden mit aktiviertem Wi-Fi und eingeschaltetem Display durchgeführt. Schaltet man diese aus, sind die Verbesserungen noch größer.

Ein letztes wichtiges Update der Plattform ist das Design. Der neue Chipsatz von Qualcomm ist 35 % kleiner als sein Vorgänger, und das bedeutet, dass Smartwatches immer kleiner und schlanker werden können, ohne an Leistung einzubüßen. Wir könnten schon bald Uhren mit einem Gehäuse von nur 38 mm sehen.

Der reguläre W5 Gen 1-Prozessor ähnelt dem W5+ insofern, als er mit der neuen Quad-Core-Haupt-CPU ausgestattet ist, aber nicht über einen Co-Prozessor verfügt. Dieser Chipsatz wird wahrscheinlich vor allem in Nischenprodukten wie Kinder- und Unternehmensuhren sowie Smartwatches in China zum Einsatz kommen.

Oppo wird als erstes Unternehmen in China eine Uhr auf den Markt bringen - die Oppo Watch 3 - die mit dem W5 Gen 1 betrieben wird, und zwar in etwa einem Monat. Mobvoi - die Macher von TicWatch - werden die ersten sein, die eine W5+ Gen 1 Uhr auf den Markt bringen, und zwar noch in diesem Jahr. Andere Hersteller sind natürlich auch in der Pipeline.

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Schreiben von Cam Bunton.