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(Pocket-lint) - Seit Jahren versuchen die Smartphone-Hersteller, ein echtes Edge-to-Edge-Display zu entwickeln. Das ultimative Ziel ist ein Smartphone mit einem Bildschirm, der ohne Unterbrechung bis zu allen vier Kanten des Rahmens reicht.

Das einzige Problem ist der Bedarf an einer Selfie-Kamera. Diese muss zwangsläufig irgendwo untergebracht werden, und wir haben schon eine ganze Reihe von erfinderischen Methoden gesehen, die versuchen, sie zu verstecken, sie weniger störend zu machen oder zumindest ihre optische Wirkung zu verringern.

Es gibt Pop-up-Kameramechanismen, winzige Tautropfen, Klappkameras und Lochkameras, die auf der Vorderseite von Handys angebracht werden. Aber es gibt eine neue Technologie, die darauf abzielt, die Kamera vollständig zu verstecken: die Kamera unter dem Display. Sie wird auch als USC (Under-Screen-Kamera) oder UPC (Under-Panel-Kamera) bezeichnet.

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Was ist eine Kamera unter dem Display?

Zum Glück steht der Hinweis ganz klar in der Beschreibung. Die UPC/USC oder Unter-Display-Kamera ist eine Kamera, die hinter dem Display des Smartphones versteckt ist.

Wie funktioniert eine Unter-Display-Kamera?

Im Grunde genommen ähnelt sie den optischen Fingerabdrucksensoren im Display. Ein kleiner Teil des Displays ist transparent und lässt Licht zu einer Kamera durch, die sich hinter dem Display befindet. Genauer gesagt ist ein kleiner Bereich am oberen Rand des Bildschirms ein zweites, winziges transparentes Display.

Wenn Sie sich fragen, warum man nicht wie bei den optischen Fingerabdrucksensoren einfach einen transparenten Teil des Hauptbildschirms verwenden kann, liegt das daran, dass Standard-OLED-Panels noch nicht in der Lage sind, genügend Licht auf die andere Seite durchzulassen, um ein anständiges Farbbild zu erzeugen. Daher haben Unternehmen wie ZTE und Xiaomi vorerst auf ein zweites, viel kleineres "unsichtbares" Display innerhalb eines Displays zurückgegriffen.

Und wenn sie dieses Display als gesamtes Panel verwenden würden, hätte das fatale Folgen für die Bildtreue auf dem Display. Deshalb wurde es an einer Stelle des Bildschirms angebracht, an der die Qualität des Bildes in den meisten Fällen keine Rolle spielt: in der Statusleiste.

Das Ziel ist sicherlich, die Anzeige so zu implementieren, dass sie völlig unsichtbar ist, aber das ist in den ersten Versionen noch nicht ganz gelungen. An dunklen Tagen ist sie meist unsichtbar, aber wenn man den Bereich des Displays, der die Kamera verdeckt, beleuchtet, kann man den Bereich, der das Licht durchlässt, deutlich erkennen. Wir gehen davon aus, dass sich dies mit der Weiterentwicklung der Technologie verbessern wird.

Welche Handys haben es?

Das erste Handy, das die Kamera unter dem Bildschirm hat, war das ZTE Axon 20 5G. Bislang ist es auch das einzige im Handel erhältliche Produkt mit einer Kamera unter dem Display.

Das Konzepttelefon Apex 2020 von Vivo hat sie, aber das ist ein Konzepttelefon und wurde noch nicht zum Kauf für Verbraucher angeboten.

Sowohl Xiaomi als auch Oppo haben die Technologie ebenfalls vorgeführt, aber auch hier steht die Veröffentlichung in einem endgültigen Telefon für den Einzelhandel noch aus. Gerüchten zufolge soll sie auch im Samsung Galaxy Z Fold 3 zum Einsatz kommen, aber das ist vorerst nur Spekulation.

Warum gibt es sie nicht auf mehr Handys?

Die einfache Antwort darauf ist - zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels - dass die Technologie nicht perfekt ist. Es gibt einen Grund dafür, dass sie bisher nur in einem Mittelklassegerät von ZTE implementiert wurde.

Wie bereits erwähnt, liegt ein Teil des Grundes darin, dass es (noch) nicht möglich ist, den zweiten transparenten Bildschirm vollständig zu verbergen. Das andere Problem hat mit der Bildqualität der dahinter befindlichen Kamera zu tun.

Durch das Hinzufügen einer nicht ganz durchsichtigen Materialschicht vor der Kamera wird es schwieriger, ein wirklich gutes Foto zu machen. Schließlich benötigen Kameras Licht, um Bilder aufnehmen zu können, aber vor allem muss das Licht auch ohne Störungen des Signals zum Sensor gelangen, um scharfe und genaue Ergebnisse zu erzielen.

Das ist eine extreme Vereinfachung, aber es ist fast so, als würde man die Kamera mit einer hauchdünnen Schicht Transparentpapier abdecken und von ihr verlangen, dass sie so gute Bilder macht, als ob man das nicht getan hätte. Es ist einfach nicht machbar. Oder ist es bisher nicht gewesen.

Das Ziel ist zweifellos, den transparenten Teil des Displays transparenter zu machen, aber auch bessere KI/Algorithmen zu entwickeln, um die Probleme zu korrigieren, die durch die Filterung des Lichts durch den Bildschirm entstehen.

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Schreiben von Cam Bunton. Bearbeiten von Britta O'Boyle.
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