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EU verlängert mobiles Datenroaming bis 2032

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Guillaume Périgois / Unsplash

(Pocket-lint) - Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union können ihre Mobiltelefone noch ein Jahrzehnt lang in anderen EU-Mitgliedstaaten nutzen, ohne dass ihnen zusätzliche Gebühren entstehen. Die Kommission hat die Frist für die Roaming-Verordnung verlängert.

Da die ursprüngliche Vereinbarung gestern, am 30. Juni 2022, auslief, trat heute, am 1. Juli 2022, eine neue Verordnung in Kraft. Sie wird nun bis 2032 gelten.

Das bedeutet, dass die Verbraucher in der gesamten EU Zugang zu denselben Diensten haben werden wie zu Hause. Das schließt auch 5G-Dienste ein, die in die verbesserte Verordnung aufgenommen wurden.

Natürlich können einige Anbieter diesen Dienst auch in anderen Ländern anbieten. Sie müssen ihre Kunden auch besser über die Arten von Diensten informieren, die zusätzliche Kosten verursachen können, wie z. B. das Anrufen von Servicenummern und Helpdesks.

In diesen Fällen müssen die zusätzlichen Roaminggebühren per SMS mitgeteilt werden.

Natürlich gilt dies nach dem Brexit nicht für britische Mobilfunkkunden. Für britische Mobilfunknutzer werden je nach Netz weiterhin Roaminggebühren in der EU anfallen. Die meisten Netze im Vereinigten Königreich haben inzwischen wieder Roaminggebühren für Reisen in EU-Mitgliedstaaten eingeführt.

Nur Virgin Media O2 hat sich dafür entschieden, die Gebühren nicht wieder einzuführen. In den anderen Netzen gibt es jedoch Gebührenobergrenzen für die Nutzung europäischer Telefone, die in der Regel bei etwa 2 £ pro Tag liegen.

Schreiben von Rik Henderson.